17.10.2026: FC Stammheim 1 – FC Stein am Rhein 1

Erste Niederlage im Spitzenspiel

Wir freuten uns auf das Spitzenspiel, weil wir genau solche Partien bestreiten wollen. Wir wussten, es würde schwer. Uns erwarteten ein motivierter Gegner und ein Kunstrasen, ein Untergrund, der uns einfach nicht liegt. Die Partie begann nicht wie erhofft. Nach nur einer Minute konnten wir den Ball nicht konsequent klären. Die Heimmannschaft sah, dass Edin Kurtovic nicht ideal stand, und schob zum frühen Rückstand für uns ein. 

​Danach wurde es sehr hitzig, und unsere Spieler wurden immer wieder hart angegangen. Als Raphael Meister nach dem Abspielen wirklich grob mit beiden gestreckten Beinen niedergesäbelt wurde, gab es in der 26. Minute dann endlich die erste Gelbe Karte. Leider sah auch Raphael Gelb, weil er beim Gegenspieler stark reklamierte – was nach diesem Einsteigen allerdings absolut verständlich war. Dass er da heil rauskam, grenzt beinahe an ein Wunder. Das Topspiel unsere Liga war für den Schiedsrichter von Beginn an viel zu schnell, sonst hätte die Karte eine andere Farbe gehabt und der Matchverlauf wäre sicherlich ein anderer gewesen. 

​Denn nur einige Minuten später kamen die Hausherren zur nächsten Chance. Ein schöner Ball in die Tiefe überraschte uns, und sie erzielten in der 30. Minute das 2:0. Das war bis dahin auch verdient, da wir nicht gut im Spiel waren. Das 2:0 wirkte jedoch wie ein Weckruf. Auf einmal fanden wir besser hinein und erarbeiteten uns Chancen, doch das Glück war zunächst nicht auf unserer Seite. In der 40. Minute schnappte sich Labinot Izairi den Ball und verwandelte einen Freistoss aus 25 Metern direkt ins lange Eck zum 2:1 – was für ein Tor! Mitten in unserem Momentum ging es dann allerdings in die Pause. 

​Beim Pausentee versuchten wir, der Mannschaft viel positive Energie und den Glauben mitzugeben. So kamen wir mit viel Elan und Power aus der Kabine und erarbeiteten uns einige Chancen, die jedoch nie richtig gefährlich wurden. Am Ende bewahrheitete sich leider wieder einmal der berühmte Spruch: «Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten.» In der 65. Minute wurde nach einer Hereingabe nicht schnell genug reagiert. Der Ball segelte durch den Strafraum und nur der Stammheimer Stürmer schaltete schnell. 3:1 und der Todesstoss für uns. Wir versuchten noch alles nach vorne zu werfen und liefen in einige Konter, doch unsere Verteidigung war zur Stelle. Es passierte nicht mehr viel, und so verloren wir das Spitzenspiel gegen einen starken Gegner, der gut spielte, den Sieg mehr wollte und mehr investierte. Gratulation an Stammheim! 

​Wir danken allen Fans, die nach Stammheim gekommen sind und uns trotz der weniger guten Leistung bis zum Schluss unterstützt haben. 

​Eure 1. Mannschaft